Verblüffend simpel: Diese Unterlagen benötigen Sie für eine Kündigungsschutzklage

Verblüffend simpel: Diese Unterlagen benötigen Sie für eine Kündigungsschutzklage

Kündigungsschutzklage! Die Entscheidung ist getroffen! Die Kündigung Ihres Arbeitgebers wird angegriffen. Sie wollen sich zur Wehr setzen. Sie erheben eine Kündigungsschutzklage. Aber welche Unterlagen benötigen Sie? Welche Unterlagen benötigt Ihr Rechtsanwalt? Welche Unterlagen tatsächlich gebraucht werden und wieso, erfahren Sie hier und jetzt.

Das Kündigungsschreiben

Das Kündigungsschreiben ist das wichtigste Schriftstück für die Kündigungsschutzklage. Nur eine wirksame Kündigung kann ein Arbeitsverhältnis beenden. Eine Kündigung kann aus formellen oder materiellen Gründen unwirksam sein. Ein fehlerhaftes Kündigungsschreiben führt in jedem Fall zu einer unwirksamen Kündigung. Deswegen müssen Sie das Kündigungsschreiben vorlegen.

Der Arbeitsvertrag

Der Arbeitsvertrag ist das zweitwichtigste Dokument bei einer Kündigungsschutzklage. Im Arbeitsvertrag sind alle Rechte und Pflichten der Parteien geregelt. Aus dem Arbeitsvertrag ergibt sich, welche Ansprüche Sie haben und welche Kündigungsklausel Sie beachten müssen.

Die Gehaltsabrechnung

Anhand der Gehaltsabrechnungen kann überprüft werden, ob Ihnen das richtige Gehalt überwiesen wurde. Es dient als auch Beweis, wieviel Geld in der Vergangenheit überwiesen wurde. Vor allem die Zahlung von Zusatzleistungen, wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld sind so leicht nachweisbar. Auch die Nichtzahlung von Lohn ist anhand der Gehaltsabrechnung nachweisbar. Schließlich sind die Abrechnungen auch für die Berechnung des Streitwerts nötig. Die Höhe der Kosten der Kündigungsschutzklage bestimmt sich nach dem Streitwert.

Das Zwischenzeugnis

Im Rahmen von Kündigungsschutzklagen wird auch gerne über das Zeugnis gestritten. Mit einem Zwischenzeugnis lassen sich die Leistungen des Arbeitnehmers einfach nachweisen. Die Folge ist, dass man auch ein besseres Schlusszeugnis erhalten kann.

Der Schriftverkehr mit dem Arbeitgeber

Im Rahmen der Kündigungsschutzklage ist auch der Schriftverkehr mit dem Arbeitgeber interessant. Eine E – Mail kann wichtige Informationen enthalten. Vielleicht sind die Gründe für die Kündigung in einer E – Mail versteckt.

Anwendbare Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen

In Tarifverträgen, wie auch Betriebsvereinbarungen werden oft Regelungen zur Kündigung getroffen. Kündigungsfristen, Kündigungsgründe und Co. können hier geregelt sein. Vor allem können besondere günstige Regelungen in diesen Verträgen und Vereinbarungen versteckt sein.

weitere Unterlagen

Eine unterschriebene Vollmacht ist sinnvoll, wenn Sie sich von einem Dritten vertreten lassen. Auch ein Rechtsanwalt ist ein solcher Dritter. Mit einer Vollmacht kann der Rechtsanwalt zeigen, dass er berechtigt ist, Sie zu vertreten. Wenn Ihr Vermögen zu gering ist, dann können Sie Prozesskostenhilfe beantragen. In diesem Fall müssen Sie die entsprechenden Unterlagen ausfüllen und mit allen Belegen abgeben.

Zusammenfassung

Für die Kündigungsschutzklage ist eine Menge Papier wichtig. Vor allem das Kündigungsschreiben, der Arbeitsvertrag und die Gehaltsabrechnungen sollten vorhanden sein.

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